Dinner in Green

Wald- und Naturknigge für ein Dinner in Green

Unsere Natur liegt uns sehr am Herzen. Bei einem Dinner in Green vereinen sich viele naturbegeisterte Imker, Angler, Waidmänner und Familien unter freiem Himmel an einer langen Tafel. Alle Teilnehmer sollen darauf bedacht sein, kein Einweggeschirr zu verwenden und evtl. produzierte Abfälle zum Abschluss eines Dinner in Green wieder mitzunehmen.

Müll
Zurückgelassener Müll in Wald und Feld führt nicht nur dazu, dass Grundwasser und Boden verunreinigt werden, nein wir bedrohen mit diesem Verhalten auch auch Tiere, die sich an scharfen Blechteilen, Glasscherben und kantigen Kronkorken verletzen können. Plastiktüten werden oft als Nahrung aufgenommen und führen dann zu schweren Gesundheitsstörungen. In Schnüren und Drähten können sich Wildtiere verfangen, und tiefe Einschnürungen führen dann zu einem langsamen und grausamen Tod.

Parken
Parken im Wald oder auf Feld- und Waldwegen ist grundsätzlich nicht erlaubt. Bei Dinner in Green Events benutzen Sie die besonders gekennzeichneten Parkflächen, gekennzeichnet durch unssere Vogelscheuche.

Rauchen
Achten Sie bitte darauf, dass das Rauchen bei unseren Dinner in Grenn Events in Waldbereichen vom 1. März bis zum 31. Oktober untersagt sein könnte (in Sachsen-Anhalt vom 15. Februar bis 15. Oktober), weil eine dortige Wald- und Naturverordnung es so ausschreiben könnte. Wir weisen aber dann gesondert als Initiatoren darauf hin.

Zecken
Zecken trifft man vorwiegend in Wäldern mit Unterholz. Sie sitzen auf Büschen und Gräsern, und nicht, wie vielfach angenommen, auf Bäumen. Gefährlich an Zecken sind die Erreger, die von ihnen übertragen werden. In Deutschland sind die Frühsommer-Meningoencephalitis (FSME) und Borreliose die häufigsten Krankheiten, die durch Zecken verursacht werden. Um die Gefahr eines Zeckenstiches zu minimieren, rät die SDW, besonders in den gefährdeten Monaten (Frühsommer bis Herbst) nicht durch Gebüsch und Unterholz zu streifen, sondern breitere Waldwege zu nutzen. Die Haut sollte größtenteils bedeckt sein. Kurze Hosen oder Sandalen sind im Wald also nicht zu empfehlen. Während der Zeckensaison ist die Verwendung von Zeckenschutzmitteln ratsam, wie z.B. AUTAN. Auf jeden Fall sollte man nach einer Wanderung möglichst schnell den ganzen Körper und die Kleidung nach den Blutsaugern absuchen. Aber Vorsicht, junge Zecken sind sehr klein (0,5 mm) und vor allem zwischen den Haaren nur schwer zu erkennen. Bei Hautrötungen und bei Zeckenstichen in Risikogebieten für FSME und Borreliose ist es ratsam, sofort einen Arzt aufzusuchen. Weitere Infos finden Sie hier.

Wenn alle mitmachen, bekommen wir zuküntig auch interessante und wundervolle Locations für zukünftige Dinner-Events.